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Arbeiten an ASK 13, ASK 21, Ka8

07.01.2022

Das Feedback bezüglich des „Werkstatt-Blogs“ war sehr positiv, deshalb möchte ich das Format vorerst gerne weiter führen. Also gibt es jetzt nicht nur Gschichtn aus dem Paulanergarten sondern auch Gschichtn aus der LSV-Werkstatt.

Wie es einige von euch schon mitbekommen haben wurde in den vergangen Wochen auch wieder einiges geschafft. Auch die ASK21 ist jetzt zerlegt und der Rumpf für die Winterarbeit in die Citabria-Halle gebracht. Hier sollte bis auf die Fixierung eines lockeren Ausgleichsgefäß und die Lackpflege nichts anstehen. 

So, nun zur ASK 13 unserem „Sorgen-Kind“. Die Fläche wurde in etlichen Arbeitsstunden gerichtet und ist auch bereits schon wieder Lackiert. Die schadhafte Stelle wurde geöffnet und begutachtet. Zum Glück war nicht mehr kaputt und die Beplankung konnte wieder zu gemacht werden. Um solche anspruchsvollen Arbeiten auch weiterhin selbst erledigen zu können braucht es qualifizierte und geschulte Leute. Wenn sich also jemand berufen fühlt sich auf diesem Gebiet weiterzubilden wäre das eine großer Mehrwert für den Verein.

Auch das auf hübschen des Innenraums geht stark voran. Nach vielen Stunden schleifen wurde auch schon mit dem grundieren und lackieren der Gesänge angefangenen. In den nächsten Schritten wird wieder alles zusammen gebaut und die Fahrwerksabdeckung neu gemacht. 

Schleifarbeiten im Innenraum der ASK 13

Nachdem wir den Ka8 Rumpf ebenfalls in der Halle haben, konnten wir sehen dass auch hier einige Stellen neu lackiert werden sollten. Das ist mit sehr viel Arbeit und auch Durchhaltevermögen verbunden deshalb brauchen wir eine kleine Gruppe die sich diesem Thema annimmt und sich in den nächsten paar Wochen um die Arbeiten an der Ka8 kümmert.

Wie ihr seht tut sich einiges damit wir gut in die Saison 22 starten können. Wir hoffen auch sehr, dass sich diese Verrückten Zeiten bald beruhigen damit wir auch wieder zu den Geschichten aus dem Paulanergarten im Casino oder unter der Eiche kehren können.

Arbeiten an ASK 13

16.12.2021

Dass der Luftsportverein Regensburg in dieser Zeit vor großen Herausforderungen steht ist uns ja allen hinreichend bekannt. Auch die aktuell geltenden Regeln bedauern wir, der gesamte Vorstand, natürlich sehr. Um so mehr freut es uns dass sich trotz der Maßnahmen und Regeln Arbeitsgruppen bilden um die anfallenden Arbeiten zu erledigen. Ich möchte euch einen kleinen Einblick geben was aktuell der Stand der Dinge ist. Aufgrund der Tatsache, dass wir 2 Flugzeuge bis Mitte November aufgebaut hatten geht es dieses Jahr etwas später los mit der Winterarbeit.

Derzeit haben wir die ASK 13 in der Werkstatt und je länger an dieser Maschine gearbeitet wird umso mehr Mängel tauchen auf. Vermutlich auch ein Ergebnis des altbekannten Lockdowns in dem auch unsere Flugzeuge etwas Stiefmütterlich behandelt wurden.

Los ging es mit einem Riss im Fahrwerkskasten und dem Gestänge, die sogenannte Radabflussgabel, welches gebrochen war. Der Riss konnte geschweißt werden und das Gestänge wurde bei Schleicher neu bestellt und getauscht.

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Auch am Spornrad gab es kleinere Probleme, der Mantel des Rades war zu groß und hat im Radkasten geschliffen. Nach Rücksprache mit der Firma Tost ist auch der Fehler aufgetaucht obwohl die angegebenen Größen am Mantel identisch waren, gibt es Unterschiede bei den verschiedenen Herstellern und wir hatten leider einen der etwas zu groß war. Der Schaden ist behoben und der Mantel getauscht.

Die Buchse der Seitenruder Aufnahme wurde bei der Diesjährigen Jahresnachprüfung bemängelt und ist bereits getauscht. In diesem Zuge wurden gleich die verzinkten Splinte durch VA Splinte ersetzt was wiederum von unserem Prüfer Wilfried bemängelt wurde, auch hier bitte zukünftig darauf achten in den Flugzeugen nur noch Edelstahl-Splinte zu verwenden.

An den Tragflächen wurden die üblichen Polierarbeiten durchgeführt und schadhafte stellen an den Flächen gespachtelt und neu lackiert. Hierbei ist ein etwas größeres Problem aufgefallen. Ein Riss in der Beplankung am Bremsklappenkasten: um den Schaden begutachten und beurteilen zu können, wie gravierend dieser wirklich ist, musste die Fläche natürlich geöffnet werden. Zum Glück ist der Riss „nur“ in der Beplankung und nicht tiefreichender.

Auch wenn noch sehr viele Arbeiten anstehen und noch einiges zu tun ist geht es vorwärts. Hierfür möchte mich allen voran bei Raimund Schwarz und Thomas Sachse bedanken die sehr viel Zeit und Energie in die Instandsetzung unserer Schulungsmaschine stecken, damit unsere Flugschüler nächstes Jahr wieder loslegen können. Helfende Hände und willige Arbeitskräfte sind natürlich immer gerne gesehen. Bitte vorab mit Raimund in Kontakt treten damit dieser die Arbeiten besser koordinieren kann und planen kann.